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Wie kann man Menschen helfen, die nicht wissen, an wen sie sich wenden können, weil es in ihrer Umgebung keine Beratungsangebote
gibt oder weil sie sich nicht trauen, eine offizielle Beratungsstelle aufzusuchen?
Im Rahmen des Caritas-Projektes "Miteinander - Füreinander in Schleswig-Holstein" führen Ehrenamtliche ein solches Angebot
für rat- und hilfesuchende Menschen in verschiedenen Orten durch. In der Sozialsprechstunde bieten die Ehrenamtlichen regelmäßige
Sprechzeiten an. Hier erhalten Ratsuchende eine erste Orientierung und Hilfestellung zur Klärung ihres Anliegens. Die Ehrenamtlichen
hören ihnen zu, klären im gemeinsamen Gespräch, wo die Probleme liegen und welche Lösungswege möglich sind, informieren über
regionale Hilfsangebote und stellen Kontakte her. Dies ermöglicht eine intensive und individuelle weiterführende Unterstützung.
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Die Sozialsprechstunde ist kein Ersatz für eine professionelle Beratung. Die Tätigkeit der Ehrenamtlichen ersetzt nicht die
Aufgaben von hauptamtlichen Fachberatungsstellen, vielmehr soll sie den Weg in diese Beratung ebnen. Die ratsuchenden Menschen
werden über bestehende Beratungsmöglichkeiten vor Ort informiert und gezielt weitervermittelt.
Eine hauptamtliche sozialpädagogische Fachkraft begleitet die Ehrenamtlichen. Sie stellt ihre Qualifikation sicher, bietet
ihnen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch an und baut Kontakte zu Kooperationspartnern auf.
Im Rahmen des Projektes beteiligen sich katholische Kirchengemeinden im ganzen Land an der Einrichtung und Durchführung von
Sozialsprechstunden.
Das Projekt wird gefördert durch das Land Schleswig-Holstein, Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit.
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