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Caritas-Jahreskampagne 2012: Armut macht krank
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Wo es an Einkommen, Perspektiven und Bildung fehlt, ist Krankheit ein häufiger Begleiter. Mit seiner Jahreskampagne fordert der Deutsche Caritasverband ein Gesundheitssystem, zu dem alle Menschen Zugang haben. Denn jeder verdient Gesundheit.
Der Caritasverband für Schleswig-Holstein e.V. unterstützt die Kampagne und veröffentlicht auf dieser Seite Fallbeispiele
zum Thema.
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Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt. Doch Ärzte, Kliniken und Medikamente reichen nicht, um eine
der größten Krankheitsursachen in den Griff zu bekommen - die Armut. Wer lange ohne Job ist, kein Einkommen hat oder als Asylbewerber
hier lebt, ist häufiger krank als der Rest der Bevölkerung.
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"Es gibt in Deutschland unbestreitbar einen Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Gesundheit, der nicht hingenommen werden
kann", so Caritas-Präsident Dr. Peter Neher beim Jahresempfang des Deutschen Caritasverbandes am 23.05.2012 in Berlin. So
ist die Differenz in der Lebenserwartung zwischen den unteren und oberen Einkommen immens: Bei den Männern beträgt sie ungefähr
elf Jahre, bei Frauen etwa acht Jahre. Unter anderem die Praxisgebühr und Zuzahlungen beeinträchtigen den Zugang zum Gesundheitssystem
für einige Gruppen erheblich. "Wir können nicht akzeptieren, dass Heilungschancen von der Einkommenssituation abhängen. Das
ist eine Herausforderung an unser Gerechtigkeitsgefühl", betont Neher.
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Das Thema ist in nahezu allen Tätigkeitsfeldern von Caritas in Schleswig-Holstein sichtbar. So kamen 2011 etwa 51,8 % der
Menschen, die in der Allgemeinen Lebens- und Sozialberatung Rat und Unterstützung fanden, mit gesundheitlichen Problemen in
die Beratung, in der Migrationsberatung waren es im gleichen Zeitraum immerhin 30 %. Wir möchten den Zusammenhang von Armut
und Krankheit anhand von typischen Fallbeispielen aus verschiedenen Beratungsbereichen deutlich machen, die wir im Laufe des
Jahres auf dieser Seite veröffentlichen.
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Fallbeispiele "Armut macht krank" aus Schleswig-Holstein
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Armut in der Schwangerschaft Armut und Trennung Armut und Migration Armut im Alter Migration und Krankheit Altersarmut in der Fremde Armut, Schulden, psychische Belastung in der Familie Armut und Krebserkrankung Armut und Krankheit bei Flüchtlingen
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Kontakt
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Caritasverband für Schleswig-Holstein e.V. Sozialreferat Norbert Schmitz Krusenrotter Weg 37 24113 Kiel Telefon: 0431 5902-20 Telefax: 0431 555551 schmitz@caritas-sh.de
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