Sprachförderung

Sprach- und Integrationspaten

Zwei ältere lernende Männer

Regelmäßige Treffen beider Partner ermöglichen es den Migrantinnen und Migranten, ihre mündliche Sprachkompetenz zu verbessern, sie stiften Kontakte zwischen Einheimischen und Zugewanderten und tragen zu gegenseitigem Verständnis und zu einer interkulturellen Öffnung der Gesellschaft bei. Die Teilnehmer werden vom Caritas-Migrationsdienst vermittelt und begleitet. Vor Ort besteht dabei eine enge Zusammenarbeit mit Sprachkursträgern, Bildungseinrichtungen und sozialen Diensten.

Zu den Aufgaben der Sprach- und Integrationspaten gehören:

  • Verbesserung der mündlichen Sprachkompetenz
  • Erweiterung des Wortschatzes in Deutsch
  • Arbeiten an der Aussprache
  • Hilfen für Familien, zum Beispiel Begleitung zu Behörden oder bei Arztbesuchen
  • Anbieten von sozialen Kontaktmöglichkeiten

Interessierte, die gern eine Patenschaft übernehmen möchten, sind eingeladen, sich mit dem Caritas-Migrationsdienst vor Ort in Verbindung zu setzen. Voraussetzungen sind sehr gute Deutschkenntnisse, etwas Zeit sowie Offenheit für Menschen aus anderen Kulturen. Die Beraterinnen geben in einem ausführlichen Gespräch gern nähere Informationen.

Bundesregierung berichtet über Sprachpaten-Projekt der Caritas in Itzehoe

Im Familienzentrum St. Ansgar in Itzehoe betreuen 100 ehrenamtliche Sprachpaten mehr als 200 Flüchtlinge. Sie helfen ihnen dabei, die deutsche Sprache zu erlernen und sich in ihrem Umfeld zurechtzufinden. Koordiniert wird das Projekt von Rüdiger Schumacher, der selbst als Sprachpate tätig ist. Sogar die Integrationsseite der Bundesregierung berichtet über den unermüdlichen Einsatz des Ehrenamtlichen.